{"id":1217,"date":"2024-05-31T10:27:15","date_gmt":"2024-05-31T08:27:15","guid":{"rendered":"https:\/\/erasmusxxi.eu\/?p=1217"},"modified":"2024-05-31T13:47:42","modified_gmt":"2024-05-31T11:47:42","slug":"uber-14-millionen-erasmianer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/erasmusxxi.eu\/index.php\/de\/2024\/05\/31\/uber-14-millionen-erasmianer\/","title":{"rendered":"15 Millionen Erasmianer"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8220;Seit Beginn des <a href=\"https:\/\/erasmus-plus.ec.europa.eu\/de\/about-erasmus\/what-is-erasmus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erasmus-Programm<\/a>s haben 15 Millionen Europ\u00e4er daran teilgenommen&#8221;, erz\u00e4hlt mir Michael Teutsch in seinem B\u00fcro in Br\u00fcssel. Als Referatsleiter ist Teutsch f\u00fcr die Koordinierung von Erasmus+ zust\u00e4ndig, das hei\u00dft, er leitet die nationalen Erasmus-Agenturen bei der Umsetzung dieses Austauschprogramms f\u00fcr Studierende und Lehrkr\u00e4fte im europ\u00e4ischen Hochschulwesen. Er erkl\u00e4rt, wie sie dabei zum Beispiel den Zug dem Flugzeug vorziehen. Das ist wirklich eine Ver\u00e4nderung gegen\u00fcber den Anf\u00e4ngen, als das Flugzeug im Erasmus-Logo als Symbol f\u00fcr Reisen stand, wie mir <a href=\"https:\/\/erasmusxxi.eu\/index.php\/de\/2023\/10\/19\/alan-smith-und-das-erasmus-programm\/\">Alan Smith<\/a> in Bonn erz\u00e4hlte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der geb\u00fcrtige Deutsche Teutsch arbeitet seit 2001 in Br\u00fcssel und ist seit 2017 an Erasmus+ beteiligt. Dieses Programm, das &#8211; ganz erasmisch &#8211; Menschen durch Bildung aufkl\u00e4rt und verbindet, gilt als eine der sichtbarsten Erfolgsgeschichten der EU. Den Stolz auf diesen Erfolg erkenne ich \u00fcbrigens nicht sofort an der Fassade, wenn ich die Josef-II-Stra\u00dfe im Br\u00fcsseler Europaviertel herunterradle.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"656\" src=\"https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Met-Michael-Teutsch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1214\" srcset=\"https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Met-Michael-Teutsch.jpg 720w, https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Met-Michael-Teutsch-300x273.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"533\" src=\"https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/70-Josef-II-straat-in-Brussel-1024x533.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1215\" srcset=\"https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/70-Josef-II-straat-in-Brussel-1024x533.jpg 1024w, https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/70-Josef-II-straat-in-Brussel-300x156.jpg 300w, https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/70-Josef-II-straat-in-Brussel-768x400.jpg 768w, https:\/\/erasmusxxi.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/70-Josef-II-straat-in-Brussel.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erasmus als europ\u00e4isches Symbol<\/h2>\n\n\n\n<p>Michael Teutsch erz\u00e4hlt mir, dass Erasmus als Marke inzwischen so stark ist, dass sie sich nicht mehr auf das Akronym (European Community Action Scheme for the Mobility of University Students) st\u00fctzt (und es ist heute nicht mehr auf Universit\u00e4tsstudenten beschr\u00e4nkt). Auch die Geschichte von Europas Lehrmeister par excellence, Desiderius Erasmus, ist nicht mehr unbedingt allen Teilnehmern bekannt. Das finde ich nat\u00fcrlich sehr schade. Erasmus&#8217; p\u00e4dagogische Ideen \u00fcber Frieden, Vernunft und Verantwortung passen immer noch sehr gut zu denen der EU, und man muss nur Stefan Zweigs Erasmus-Biographie lesen, um zu sehen, wie gut Erasmus ein verbindendes Symbol f\u00fcr das heutige Europa sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Symbole: Laut Michael Teutsch gibt es eigentlich kein Netzwerk ehemaliger Teilnehmer des Erasmus-Programms, auch wenn es Netzwerke von Studienenden und Auszubildenden gibt, wie das Erasmus Student Network. Zu Erasmus&#8217; Zeiten gab es eine Gelehrtenrepublik (Res publica literaria), in der sich Menschen aus ganz Europa vereinigten, die aus der Ferne miteinander in Kontakt blieben. K\u00f6nnte eine neue Gelehrtenrepublik nicht als Modell f\u00fcr ein Erasmus-Alumni-Netzwerk dienen? Teutsch dachte zun\u00e4chst, dass dies eher elit\u00e4r klingen w\u00fcrde, wurde aber auf andere Gedanken gebracht, von Erasmus&#8217; Ansicht, dass mehr Einfluss und Wissen die Menschen eigentlich zu mehr Verantwortung zwingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende unseres Gespr\u00e4chs stellen wir einige Banner zusammen, die als Hintergrund f\u00fcr ein Foto dienen, das ein italienischer Kollege gemacht hatte. Ich danke Michael Teutsch f\u00fcr die Gastfreundschaft. Und wie sch\u00f6n und verdienstvoll w\u00e4re f\u00fcr mich, wenn auch nur ein kleiner Teil der Millionen von Erasmus-Austauschern etwas von den erasmischen Idealen mitbekommen w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Seit Beginn des Erasmus-Programms haben 15 Millionen Europ\u00e4er daran teilgenommen&#8221;, erz\u00e4hlt mir Michael Teutsch in seinem B\u00fcro in Br\u00fcssel. 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